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unsere Drinks zu mixen statt zu pressen.

Heute im Portrait: Petersilie

Herkunft

Die Petersilie gehört zu den Doldenblütlern und stammt aus dem östlichen bis westlichen Mittelmeerraum. Ursprünglich beheimatet ist das Küchenkraut auf den Kanaren. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Petersilie in Europa das beliebteste und universellste Küchenkraut und wird auch als „Königin aller Kräuter“ bezeichnet.

Anbau

Die Petersilie ist als wildwachsende Pflanze zwar weltweit anzutreffen, wird aber primär kultiviert. Häufig wird die Petersilie wie viele andere Kräuter als Staudenpflanze im Fachhandel verkauft und kann praktisch an jedem nährstoffreichen Standort eingepflanzt werden. Natürlich kannst Du die Petersilie aber auch in Pflanzentöpfchen auf der Fensterbank oder dem Balkon halten.

Aussehen & Geschmack

Das bis zu 60 cm hohe Küchenkraut hat dunkelgrüne Blättchen, grün-gelbe Blüten und kümmelartige Samen. Frisches Petersilienkraut ist im Geschmack charakteristisch herzhaft. Allerdings solltest Du beachten, dass Petersilie im getrockneten Zustand seine Geschmacksstoffe verliert.

 

Was steckt an gesunder Power in der Petersilie?

Hauptinhaltsstoffe

Der Vitamin-C-Reichtum der Petersilie wird außer von der Paprikaschote von keinem anderen Gemüse oder Würzkraut übertroffen. Auch der Provitamin-A-Gehalt ist bei der Petersilie am höchsten. Zwei Gründe, Petersilie nicht nur als Garnitur zu verwenden, sondern auch in die tägliche Ernährung mit einzubeziehen.

Warum ist Petersilie so gesund?

Weiter ist die Petersilie reich an Chlorophyll. Das reinigt in unserem Körper das Blut, unterstützt die Leber und Nieren bei der Entgiftung und vieles mehr. Außerdem ist das Petersilienkraut eine fantastische Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente. Es liefert Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Mangan, Kalium und Schwefel – und das in bester und leicht verwertbarer Qualität.

Somit verbindet die Petersilie schützende, stärkende, entgiftende und belebende Eigenschaften miteinander. Damit Du von der Vitalstoffvielfalt der Petersilie auch profitieren kannst, solltest Du sie in Deine tägliche Ernährung miteinfließen lassen.

 

Tipps für die KüchePetersilie_Messer

Einkauf

Je frischer die Petersilie ist, desto höher ist der Genuss und umso mehr wertvolle Nährstoffe sind noch in ihr enthalten. Achte beim Kauf auf frische und triefgrüne Blätter. Besonders gute und kräftige Petersilie findet man oft auch in türkischen Gemüseläden.

Lagerung

Petersilie lässt sich problemlos einige Tage aufbewahren. Am besten stellst Du sie mit den Stängeln in kaltes Wasser oder wickelst angefeuchtetes Papier drum. Im Gemüsefach im Kühlschrank ist das Petersilienkraut gut aufgehoben.

Petersilie im Topf hält sich perfekt auf dem Balkon oder auf einem sonnigen Platz auf der Fensterbank. Achte darauf, dass sie nicht zu viel Wasser erhält, da sonst die Blätter schnell welken und gelb werden.

 

 

Unser Lieblingsrezept: Petersilien-Pesto

Zutaten

40 g Haselnusskerne

2 Bund Petersilie (40g)

2 Knoblauchzehen

1 Stück Parmesan (40g)

120 ml Olivenöl

Salz

Zubereitung

Die Haselnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer für ca. 5 Minuten anrösten. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Petersilie waschen, trocknen und Blättchen abzupfen. Knoblauch schälen und klein schneiden. Parmesan fein reiben.

Knoblauch und Haselnüsse in einem Mörser zerkleinern, Petersilie hinzugeben und zerreiben. Anschließend Parmesan hineingeben, zerstoßen und Öl einfließen lassen, bis ein cremiges Pesto entsteht. Zum Schluss noch mit Salz abschmecken und in ein Einmachglas einfüllen.

 

 

Quellen:

Katrin Koelle: Petersilie  (https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/kraeuter/petersilie)
Carina Rehberg: Petersilie – eine ernsthafte Konkurrenz für Nahrungsergänzungsmittel (https://www.zentrum-der-gesundheit.de/petersilie.html)
Das große Lexikon der Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse, Anaconda Verlag, 2010
Petersilie anbauen – So wird’s gemacht (https://www.gartentipps.com/petersilie-anbauen-so-wirds-gemacht.html)

 





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