Warenkunde: Spargel

Spargel kommt derzeit gerne auf den Tisch. Diäten raten oft zu Spargelgerichten wegen seiner wenigen Kohlenhydrate.
Doch darin stecken mehr Qualitäten als viel Geschmack bei wenig Kalorien.

Im Alltag weiterfasten

Von einigen haben wir gehört, dass sie die Osterzeit gerne für ihr jährliches Fastenritual nutzen. Allen, die sich im Verzicht üben wollen, hatten wir in den letzten Wochen mit unserer Fastenanleitung und einigen weiteren Tipps unter die Arme gegriffen und wichtiges Grundlagenwissen vermittelt. Vielleicht hast Du die vergangenen Wochen ja auch genutzt, um Dich auf die eigene Gesundheit zu besinnen und Deinem Körper eine wohltuende Auszeit zu gönnen. Nun ist die Fastenzeit vorbei und wir starten mit neuer Energie in den Alltag.

Doch das heißt nicht, dass jetzt wieder ein Jahr vergehen muss, bevor Du Dich dem Thema Fasten widmen kannst. Einerseits gilt es, das neu gewonnene Körpergefühl aufrechtzuerhalten. Andererseits ist es jetzt wichtig, nicht in alte Gewohnheiten zu verfallen. Doch wie lassen sich die gesunden Effekte des Fastens am besten in den Alltag integrieren, ohne die strengen Regeln dauerhaft aufrechtzuerhalten? Im Folgenden findest Du ein paar Ideen, wie du auch außerhalb der Fastenzeit von den positiven Aspekten dieser Ernährung profitieren kannst.

 

Auf Deinen Körper hören

Im Prinzip klingt es ganz logisch und auch einfach umzusetzen: Du solltest nur dann etwas essen, wenn Du auch wirklich ein Hungergefühl verspürst. In der Praxis sieht es aber bei vielen anders aus. Wir haben uns an tägliche Mahlzeiten zu festen Uhrzeiten gewöhnt und zwischendurch darf es auch gerne mal ein Snack sein. Doch häufig essen wir nicht aufgrund eines echten körperlichen Bedürfnisses, sondern aus Genuss oder Appetit. Das Fasten kann hier Abhilfe schaffen. Wenn Du es eine Zeit lang durchgehalten hast, wirst Du wieder empfindlicher auf die Signale Deines Körpers reagieren. Auch nach dem Fastenbrechen kannst Du diese zurückgewonnene Sensibilität beibehalten. Achte einfach in Deinem Alltag darauf, zu welchen Zeitpunkten Du isst und ob Deine Motivation dabei wirklich Hunger ist. Wenn Du den Impuls hast, aus Langeweile oder Stress Nahrung zu Dir zu nehmen, solltest Du es mit einer Ersatzbefriedigung versuchen. Statt zu Snacken kannst Du ein großes Glas Wasser oder einen leckeren Tee trinken. Auch ein kleiner Spaziergang eignet sich wunderbar, um Appetit zu vertreiben und wieder auf andere Gedanken zu kommen.

 

Mahlzeiten auslassen

Wenn Du einige Zeit nach dem Fasten das Gefühl bekommst, in alte ungesunde Essgewohnheiten zu verfallen, kannst Du mit gezielten Alltagsfasten-Perioden gegensteuern. Dabei reduzierst Du für einige Tage Deine Kalorienzufuhr im Sinne einer sogenannten „fastenimitierenden Diät“. Der Gedanke dahinter ist, die Kalorienzufuhr temporär auf etwa 800 bis 1000 Kalorien am Tag zu reduzieren. So kommst Du relativ schnell in den Genuss der positiven Effekte des Fastens und kannst einen Reset Deiner Gewohnheiten einleiten. Am einfachsten geht das in der Praxis, indem Du an einem oder an mehreren Tagen pro Woche eine Mahlzeit auslässt. Die dadurch entstehende Essenspause sollte eine Dauer von 14 bis 16 Stunden haben, um wirklich effektiv zu sein. Welche Mahlzeit ausfällt, spielt dabei eine untergeordnete Rolle, die Entscheidung sollte sich an Deiner persönlichen Vorliebe festmachen. Was Du auf jeden Fall beachten musst: Auch gesüßte Getränke zählen als Mahlzeit und sind während der Pause tabu.

 

Systematischer Verzicht

In unserem Artikel zum Thema Fastentypen hatten wir schon davon gesprochen, dass es neben dem klassischen Totalverzicht auf jegliche Nahrung auch weitere Spielarten des Fastens gibt. Auch nach dem Ende einer intensiveren Fastenzeit kannst Du eventuell eine oder mehrere Deiner neuen gesunden Gewohnheiten in Deinen Alltag integrieren. Du könntest zum Beispiel versuchen, Deinen Zuckerkonsum dauerhaft im Auge zu behalten und auf ein Minimum zu reduzieren. Vielleicht hat sich auch Dein Umgang mit dem Smartphone oder mit Genussmitteln wie Alkohol und Tabak verändert. In diesem Fall musst Du ja nicht unbedingt zum Status Quo zurückkehren. Du kannst Deine strengen Fasten-Vorschriften im Alltag etwas lockern oder weiterhin systematisch auf bestimmte Nahrungsmittel oder Verhaltensweisen verzichten.

 

Intermittierendes Fasten

Bestimmt hast Du schon von dem neuen Trend gehört, der gesundheitsbewusste Menschen und Wissenschaftler gleichermaßen begeistert: Beim intermittierenden Fasten oder Intervallfasten geht es darum, die Zeiten der Nahrungsaufnahme zu limitieren und dazwischen ausreichend lange Fastenperioden einzuhalten. Das Modell kannst Du ganz individuell an Deine eigenen Essgewohnheiten und Deinen Tagesablauf anpassen. Auch die Intensität kann durch die Häufigkeit und Dauer der Fastenzeiten je nach persönlicher Vorliebe gestaltet werden. Theoretisch stellt schon das bereits erwähnte Auslassen einer Mahlzeit eine Variante des Intervallfastens dar. Wenn Du beispielsweise regelmäßig auf Dein Frühstück oder Abendessen verzichtest und darauf achtest, dass der Abstand zwischen den verbliebenden Mahlzeiten nicht so groß ausfällt, dann gönnst Du Deinem Körper schon eine wohltuende Pause von der Nahrungsaufnahme. So kann sich Dein Blutzuckerspiegel auf ein gesundes Niveau einpendeln und Dein Körper darf sich in Ruhe auf die Verdauung konzentrieren. Wenn Du generell Interesse an dem Thema Intervallfasten hast, darfst Du Dich an dieser Stelle schonmal freuen: Wir haben uns intensiv mit dieser vielversprechenden Ernährungsmethode beschäftigt und werden Dir in nächster Zeit noch einige spannende Infos und konkrete Hilfestellungen dazu liefern.

 

Weniger isst mehr

Wir finden, Fasten ist ein wichtiges und leider oft zu wenig beachtetes Thema. Dabei hält es viele gesundheitliche Vorteile für uns bereit und ist weit mehr als bloß eine Möglichkeit, um auf die Schnelle ein paar Kilos loszuwerden. Was der Menschheit schon lange bekannt war, wird heute durch Studien zum Fasten wissenschaftlich bestätigt. In Zukunft wollen wir uns deshalb etwas intensiver damit befassen und Dir zeigen, welche Wirkung es auf Dich hat. In unserer neuen Serie „So fastet die Welt“ möchten wir Dir einen Einblick in die Fastenrituale verschiedener Kulturen und Religionen rund um den Erdball bieten. Nicht umsonst ist das Fasten weltweit verbreitet – wegen seiner positiven Effekte auf Geist und Körper wird es auch schon seit langer Zeit praktiziert. Wir wollen unterschiedliche Herangehensweisen und Techniken betrachten, die uns auch für die eigenen Fastenrituale als Inspiration dienen können. Es lohnt sich also, unseren Blog in den kommenden Wochen im Auge zu halten.





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