Mission Müll: Was kannst Du tun, um Plastik im Bad zu reduzieren?

Zwischen Hawaii und Kalifornien liegt eine riesige Insel. Auch als siebter Kontinent bezeichnet, umfasst ihre Fläche 1,6 Millionen Quadratkilometer, womit sie 10 Mal größer ist als Deutschland. Sie ist etwas ganz Besonderes und das nicht im positiven Sinn, denn sie besteht ausschließlich aus Müll. Plastik in jeglicher Form und Farbe hat sich zusammengefunden und schwimmt in einem irrwitzig gewaltigen Strudel umher. Wie besorgniserregend das ist, beweisen die Plastiktüten in den Mägen von Fischen und Walen oder das Mikroplastik in unserem Essen und Trinkwasser. Die Zustände sind alarmierend, weswegen das Thema immer wieder auftaucht.

Melanie Schulz

Melanie hält sich am liebsten in der Natur auf. Ein vernünftiger Konsum und eine nachhaltige Lebensweise liegen ihr sehr am Herzen.

Doch mit dem Bewusstsein ist nur der Grundstein gelegt, deshalb möchten wir die missliche Lage nicht nur ansprechen, sondern ein paar Anstöße liefern, mit denen jeder von uns zu einem Wandel beitragen kann. Und ja, schon die kleinsten Änderungen können etwas bewirken! In unserer neuen Serie Mission Müll geht es genau diesem an den Kragen und weil es etliche Baustellen gibt, hangeln wir uns von der einen zur anderen, denn am einfachsten ist das Ganze, wenn man mit einem Zimmer oder Bereich beginnt. Im diesem ersten Teil der Serie schauen wir uns an, wie Du das „Plastikfreie Badezimmer“ zur Realität machst. Oder zumindest einen Schritt in die Richtung dieser Idealvorstellung gehen kannst.

Bei diesem Vorhaben sind die Mitglieder der Zero-Waste Bewegung absolute Pioniere. Jene leben (fast) verpackungsfrei, nachhaltig, kaufen regional und saisonal, kurzum: Sie pflegen ein sehr bewusstes Konsumverhalten. Das ist wundervoll und inspirierend, dennoch möchten wir betonen – und das tun auch viele, die sich dieser Bewegung zugehörig fühlen – dass alles Zeit benötigt und man sich mit den Veränderungen wohlfühlen soll.

Es ist schlichtweg nicht möglich, sich von jetzt auf gleich komplett umzustellen und auch nicht, gänzlich auf Plastik zu verzichten. Deshalb halten sich viele an die Regel, dass sie zu 80 % auf nachwachsende Rohstoffe setzen und zu 20 % auf Plastik, doch das muss jeder für sich selbst entscheiden. Was jeder kennenlernen wird: Manches fällt einem sehr leicht, mit etwas anderem wie Zahnpasta-Tabletten steht man vielleicht auf Kriegsfuß und das ist völlig normal und in Ordnung.  Wir möchten Dir allerdings keine Illusionen machen, denn eins liegt der ganzen Veränderung zugrunde: Verzicht und/oder Umgewöhnung. Das kann auch mal schwierig sein, denn vielleicht fühlt es sich wie ein Rückschritt an, zur Haarseife statt der hübsch designten Shampoo-Flasche zu greifen.

Es kann also sein, dass Du Dich in der Umbruchphase nochmal an das Bekannte klammern möchtest, wer kennt das nicht? In diesen Momenten ist es hilfreich, sich daran zu erinnern, warum Du damit begonnen hast. Da wir alle wissen, dass unser Konsumverhalten an vielen Stellen total aus dem Ruder gelaufen ist, wird Dir während der Selbstreflexion schnell klar, dass eine Änderung notwendig und wünschenswert ist essenziell ist. Du wirst mit nichts Geringerem als mehr Gesundheit und dem Gewissen belohnt, dass Du das Bestmögliche für Dich, Dein Umwelt und die Erde tust. Und das Schöne ist: Es gibt die verschiedensten Optionen einen plastikfreien Weg zu beschreiten und damit zu beginnen. Wir haben uns für das Badezimmer entschieden, weil es hier schier unendliche Möglichkeiten gibt. Viele davon sind weder aufwendig, noch teuer oder herausfordernd. Da die Veränderung wie gesagt besonders einfach ist, wenn man sie sich Schritt für Schritt vornimmt, haben wir dieses Zimmer in Bereiche aufgeteilt. Hier die kleine Gliederung mit der Du direkt zum entsprechenden Abschnitt springen kannst:

Hinweis: Alle unsere Tipps drehen sich darum, Alternativen aufzuzeigen, allerdings versteht es sich fast von selbst, dass Du mittlerweile so gut wie jedes Produkt fair produziert und plastikfrei (meist in Glas) im Internet kaufen kannst. Das werden wir nicht jedes Mal explizit erwähnen. Trotzdem haben wir es an der ein oder anderen Stelle angemerkt und für jeden Punkt eine passende Produktempfehlung parat. So, das wars mit der Einleitung, los geht’s mit einem Leben (fast) ohne Plastik.

Rund um das Waschbecken 

Zahnbürste

Hier gibt es eine Menge von Optionen: Eine elektrische Zahnbürste (oder eine Handzahnbürste) mit austauschbarem Kopf spart schon einiges an Plastikmüll. Ansonsten gibt es Zahnbürsten aus Altplastik, Bambus oder heimischen Hölzern wie der Buche. Letzteres hat den Vorteil, dass Du regional kaufst. Fündig wirst Du beispielsweise bei hellosimple.de, die eine solche Zahnbürste mit Griff aus 100 % FSC zertifiziertem Buchenholz anbieten. Oder mal etwas ganz Besonderes: eine Miswak-Zahnbürste bzw. dem Miswak-Zweig. Was das ist, erfährst Du in der folgenden Info-Box.

Was ist Miswak?

Miswak oder Siwak wird der Zweig, das Stück einer Wurzel oder die Knospe des Zahnbürstenbaumes genannt. Heimisch ist er in Afrika, dem Nahen Osten und Vorderasien. Dort werden seine Zweige seit jeher für die Zahnhygiene genutzt, somit handelt es sich wohl um die ursprünglichste Form der Zahnbürste. Das Holz des Wunderbaumes enthält von Natur aus etliche Inhaltsstoffe, die es Dir sogar möglich machen, gänzlich auf Zahnpasta zu verzichten. Dazu haben wir eine kleine Liste angefertigt.

Flavonoide: wirken entzündungshemmend und stärken Dein Immunsystem

Fluoride und Calciumsulfat: stärkt Knochen und Zähne

Gipskristalle: befreien Dein Zähne sanft von Schmutz

Saponine: bekämpfen Karies

Silicium: unterstützen Dein Bindegewebe, Haare, Nägel und Knochen

Tannine: haben eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung

Vitamin C: gegen Zahnfleischblutungen

Nun zu den zwei Optionen, entweder Du greifst zur Zahnbürste, deren Griff aus Bio-Kunststoff und einem Miswak-Stück am Bürstenkopf besteht, dieser kann ausgetauscht werden, oder Du versuchst Dich am ganzen Zweig. Hierbei sind die mögliche Plastikverpackung und die langen Transportwege zwei Mankos. Dafür ist der Miswak kompostierbar und liefert auch überzeugende Argumente. Nun zu der Nutzung des ganzen Zweigs: Der in etwa 15 cm lange Stock hat noch keine Borsten, die musst Du Dir erstmal zurechtkauen. Hierfür schneidest oder kaust den vorderen Teil ein Stück ab. (Das Holz darfst Du ohne Bedenken runterschlucken.) Nun kaust Du auf dem abgeschnittenen Ende bis es faserig wird, hierbei sollten die Borsten nicht länger sein als 3 Millimeter. Anschließend kannst Du die, eher an einen Pinsel erinnernde, Zahnbürste verwenden. Streiche über Zähne und Zahnfleisch, putze ebenfalls Dein Kauflächen und lasse den Miswak nach Gebrauch trocknen. Für den Frische-Kick kannst Du einen Tropfen Pfefferminzöl auf deiner Zunge zergehen lassen oder Minzblätter kauen. Die Haltbarkeit des Miswaks-Zweigs beträgt 4 Wochen, damit er etwas länger haltbar ist, kannst Du ihn im Kühlschrank aufbewahren.

Kauf-Tipp – Zahnbürste

Kauf-Tipp – Zweig

Übrigens: Unsere Vorfahren nutzten Weiden- oder Eichenzweige, um sich damit die Zähne zu putzen. Womöglich ist das eine Alternative, damit die ewigen Transportwege liegen bleiben können.

Zahnputzbecher/Zahnbürstenbehältnis

Glas, Keramik, Holz oder Bambus, es gibt so viele schöne Materialien, Du musst Dich nur entscheiden.

Unsere Produktempfehlung sind diese stylischen Becher aus Keramik von memolife.

Bambus: Die Lösung des Plastik-Problems?

Bambus scheint eine der vielversprechendsten Lösungen zu sein, wenn es um das Plastik-Problem geht. Er wächst rasend schnell – bis zu einem Meter am Tag – und er verfügt über erstaunliche regenerative Fähigkeiten. Wird er gefällt, stirbt er im Gegensatz zu anderen Bäumen nicht ab, sondern findet schnell zu gewohnter Stärke zurück. Hinzu kommt, dass Bambus weder Pestizide noch Dünger benötigt, da er sehr widerstandsfähig ist. Ein weiteres Argument ist der Anbau: Dieser wird weitestgehend noch von Kleinbauern gestemmt, somit stecken häufig keine gemeinen Großkonzerne hinter dem Bambusanbau.

Was ist also der Nachteil? Der liegt hauptsächlich in den langen Transportwegen und der nicht nachzuvollziehenden Herkunft. Somit gibt es berechtigte Zweifel an der Nachhaltigkeit dieses Rohstoffes. Außerdem schmücken sich viele Produkte damit, aus Bambus zu bestehen und tun es am Ende gar nicht. Das ist so genanntes green washing. Oft sind diesen Waren Kunststoffe beigemischt, damit sie bruchfest sind. Hierbei handelt es sich meist um Melaminharz. Das ist nicht nur eine Täuschung des Verbrauchers, sondern auch noch gesundheitsgefährdend. Denn werden zum Beispiel Tupperdosen oder Ähnliches auf über 70 Grad erhitzt, lösen sich die krankmachenden Kunststoffe. Aber es gibt Mittel und Wege herauszufinden, ob Du es mit echtem Bambus zu tun hast. Schau Dir die Inhaltstoffe an und/oder erkenne es an der Maserung, die lässt sich nämlich schwierig imitieren.

Zahnpasta

Probiere es mal mit Zahnputztabletten, die schäumen nicht besonders, was erstmal irritierend ist, aber Deine Zähne werden auch ohne Schaum blitzblank. Und keine Sorge! Momentan hält sich zwar das Gerücht, dass Fluorid, das in den meisten Zahnpasten und -tabletten enthalten ist, den IQ nachweislich sinken lässt, doch das ist Unsinn … Fluorid macht nicht dumm. Diese Annahme ist dadurch entstanden, dass das Trinkwasser in armen Regionen der Welt so fluoridhaltig ist, dass einige Menschen dadurch etwas von ihrer Intelligenz eingebüßt haben. Allerdings handelt es sich in diesen Fällen um Mengen in ganz anderen Dimensionen. Du müsstest tubenweise Zahnpasta essen, um diesen Effekt zu bemerken oder vielleicht auch nicht. Falls Dir der Gedanke ans Zähneputzen ohne Schaum schon die Laune verdirbt, kannst auf Zahncreme aus dem Glas zurückgreifen.

Kauf-Tipp:

Die fluoridhaltig Zahnputztabletten von DENTTABS kommen ohne Hilfsstoffe wie Konservierungsmittel, Keimhemmer und Konsistenzgeber aus, weil sie trocken sind. Du findest sie zum Beispiel bei dm.

Diese Zahncreme von Ben & Anna kommt im nachhaltigen Schraubglas, mit dem mitgelieferten Spatel kannst Du einfach einen Kleks auf Deine Zahnbürste geben.

Zahnseide

Auf Zahnseide-Sticks verzichten ist ein großer Fortschritt, die produzieren nämlich eine unglaubliche Menge an Müll das ist also ein guter Anfang. Stattdessen gibt es Zahnseide im Glas, die ist auch noch nachfüllbar.

Kauf-Tipp:

Die Zahnseide von Chinchilla im schicken Glasflakon mit Edelstahldeckel besteht zu 100 % aus natürlicher Seide und hat einen angenehmen Minzegeschmack.

Mundspülung

Ganz ehrlich, besser als die Seite https://www.careelite.de/mundspuelung-selber-machen/ schaffen wir es nicht. Hier hat man sich wirklich wahnsinnig viel Mühe gegeben, allen erdenklichen Bedürfnissen rund um die Mundhygiene auf den Zahn zu fühlen und Lösungen zu finden. Von Zahnfleischproblemen bis hin zum Zähne-Weißen ist alles dabei. Schau dort also gerne vorbei.

Kauf-Tipp:

Die Zero-Waste Mundwassertabletten von Georganics aus rein natürlichen Inhaltsstoffen sind eine gute Option, um Deinen Atem zu erfrischen, ohne unnötigen Müll zu verursachen. Der Shop achtet auch auf einen plastikfreien Versand, um Umwelt und Klima zu schützen.

Zungenreiniger

Das allmorgendliche Reinigen der Zunge ist ein ayurvedisches Ritual namens Jihwa Prakshalana (was auf Sanskrit einfach soviel bedeutet wie „Reinigung der Zunge“). Mittlerweile gibt es auch immer mehr Zahnärzte, die eine regelmäßige Zungenreinigung empfehlen. Dabei schabt man den weißen Belag von der Zunge, was Bakterien entfernt und Mundgeruch vorbeugt. Statt die herkömmlichen Einwegzungenreiniger oder auch einen der etwas länger haltbaren aus Plastik zu kaufen, solltest Du auf das Produkt aus Kupfer zurückgreifen. Neben der Stabilität (wenn Du ihn gut behandelst, hält der Schaber ein Leben lang) ist ein weiterer Pluspunkt die antimikrobiellen Eigenschaften von Kupfer, welche die Reinigung der Zunge unterstützen.

Kauf-Tipp:

Zungenreiniger aus Kupfer

Seife

Eine ziemlich einfache Lösung ist die gute, alte feste Handseife. Keine Plastikverpackung oder sonstiger Schnickschnack. Wer es richtig wissen will, kann sich seine Seife auch selbst anrühren und in einen hübschen Glasbehälter füllen. Natürlich ist es toll, wenn die Seifenschale auch Öko ist.

Kauf-Tipp:

Diese in Pappe verpackte Handseife von Sodasan finden wir besonders gut, sie ist vegan und tierversuchsfrei. Vergleichbare Produkte findest Du aber auch in einer gut sortierten Drogerie.

Rezept: Zitronen-Handseife

Du brauchst:

  • 250 Gramm Kernseife
  • 2 EL Olivenöl
  • Zitronengras-Öl

So geht’s:

  1. Kernseife kleinraspeln und mit etwa 125 Milliliter warmem Wasser (eine halbe Tasse) mit Deinen Händen zu einer Masse formen. Sie sollte weder zu fest noch zu flüssig sein.
  2. Danach das Olivenöl und etwa 15–20 Tropfen deines Duftöls hinzugeben.
  3. Alles miteinander vermischen und anschließend in einer eingefetteten Kastenform trocknen lassen, das dauert mehrere Tage.
  4. Sobald sie trocken ist, kann die Seife in Stücke geschnitten werden, danach lässt Du sie noch etwas reifen.

Tipp: Um sie noch ein wenig aufzuhübschen, kannst Du getrocknete Kräuter beimischen, wie Rosmarin oder Thymian.

Toilette

Toilettenpapier

Mittlerweile gibt es das auch in plastikfreier Verpackung aus Papier. Einige Super- oder Drogeriemärkte sind allerdings noch nicht auf diesen Trichter gekommen. Aber Du bekommst Klopapier definitiv verpackt in recyceltem Plastik und das ist auch ziemlich klasse. Alternativ kannst Du zu einer Po-Dusche greifen. Erstmal ziemlich ungewohnt. Aber auch hygienischer und auf einem noch höheren Level umweltfreundlich.

Kauf-Tipp Klopapier:

Das pandoo Toilettenpapier aus Bambus ist komplett holzfrei, ungebleicht und plastikfrei verpackt. Durch seine glatte Oberfläche ist es nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Deinen Po.

Kauf-Tipp Po-Dusche:

In anderen Ländern ist das Bidet weit verbreitet, in Deutschland trifft man es in den Badezimmern äußerst selten an. Die handliche Po-Dusche von HappyPo besteht zwar aus Kunststoff, ist aber kein Wegwerf-Produkt. Der sanfte Wasserstrahl macht feuchtes Toilettenpapier überflüssig, das reguläre benötigst Du nur noch zum Abtrocknen. So sparst Du einen großen Teil des Mülls ein, der sonst für Toilettenpapier, Feuchttücher und Verpackungen anfällt.

Feuchtes Klopapier

Feuchtes Klopapier ist für den Arsch. Nicht wortwörtlich, sondern im übertragenen Sinn. Sobald Du es runterspülst, kannst Du Dir sicher sein, dass Du Gefahr läufst Rohre zu verstopfen, denn abbaubar ist es nicht, egal ob es auf der Verpackung steht oder nicht. Hinzu kommt, dass es oftmals Allergene enthält, das sagt auch das Ergebnis von Stiftung Warentest. Vierzehn feuchte Toilettenpapiere wurden getestet, fünf vielen durch und insgesamt waren die Bewertungen nicht besser als befriedigend. Ein mangelhaftes Ergebnis. Die bessere Option: Nutze eine Po-Dusche. Sie kann als Ergänzung zum herkömmlichen Toilettenpapier dienen. Falls Du Dich damit eher weniger anfreunden kannst, haben wir ein Produkt gefunden, das einen Kompromiss bereithält. Der Reinigungsschaum von stay fresh macht aus deinem normalen Klopapier feuchtes. Allerdings brauchst Du in etwa drei Blätter, damit der Schaum die Konsistenz des Klopapiers nicht von weich zu unangenehm fusselig verändert.

Klobürste

Am besten eine aus Holz oder Edelstahl. Und Achtung: Wie Du weißt, Holz kann schimmeln, deshalb sollte die Klobürste gut trocknen können.

Kauf-Tipp Klobürste:

Diese WC-Bürsten von Redecker mit Holzgriff und auswechselbarem Bürstenkopf sind nicht nur praktisch, sondern auch ziemlich hübsch anzusehen.

Kauf-Tipp Klobürsten-Ständer:

Die Bürstenmanufaktur Redecker bietet gleich noch den passenden Ständer aus Holz an, der sich dank des Edelstahleinsatz unproblematisch reinigen lässt. Das Credo des Herstellers: Auch Alltagsgegenstände können gut aussehen und umweltfreundlich sein.

Badewanne und Dusche

Shampoo

Greife zu festem Shampoo. Das gibt es schon für kleines Geld und es ist viel ergiebiger als das aus der Flasche. Den Testsieger verlinken wir Dir unten im Kauf-Tipp. Alternativ kannst Du auch Haarseife verwenden (optisch gibt es hier kaum einen Unterschied zum festen Shampoo, aber hinsichtlich der Inhaltsstoffe).

Kauf-Tipp:

Das feste Shampoo von alverde Naturkosmetik besticht durch eine Rezeptur ohne Mikroplastik und enthält Sheabutter und Olivenöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Dank der plastikfreien Verpackung trägt das feste Shampoo zur Vermeidung von Plastikabfällen bei. Du musst es Dir auch nicht liefern lassen, da Du es beim dm in Deiner Nähe findest .

Festes Shampoo vs. Haarseife: Was ist der Unterschied?

Festes Shampoo und Haarseife haben eine vollkommen andere Zusammensetzung. Bei festem Shampoo handelt es sich um normales Shampoo, dem die Flüssigkeit entzogen wurde. Die Basis bilden Tenside und Silikone. Also aufgepasst beim Kauf von festen Shampoos. Der von uns empfohlene Testsieger kommt allerdings vollkommen ohne Mikroplastik aus. Doch nun zurück zum ursprünglichen Thema … Die Haarseife hingegen besteht aus Fetten und Ölen, die mit Hilfe einer Lauge verarbeitet werden, sodass eine seifige Konsistenz erreicht wird. Danach ist es erforderlich, die Haare mit einer Mischung aus Essig und Wasser oder Zitronensaft zu spülen, damit alle weißen Rückstande der Lauge entfernt werden.

Und keine Angst: Ich habe mir am Anfang auch Sorgen gemacht, dass man den Essig bestimmt riecht und die Haare unangenehm müffeln. Das ist nicht der Fall, versprochen.

Rezept: Haarseife selber machen

Du brauchst:

  • 300 Gramm Kernseife
  • 2 EL Olivenöl
  • Ätherische Öle

So geht’s:

  1. Wie bei der Handseife die geraspelte Kernseife mit etwas warmen Wasser zu einer homogenen Masse verarbeiten.
  2. Anschließend Olivenöl und ätherische Öle beimischen und gut durchmengen.
  3. Danach abfüllen und trockenen lassen. Fertig!

Spülung

Da diese wie viele herkömmliche Shampoos Silikone enthalten, beschweren sie Deine Haare und tun Dir damit nichts Gutes. Deshalb wird grundsätzlich davon abgeraten nach jeder Haarwäsche eine Spülung zu nutzen. Viel besser ist es hin und wieder zu Essig oder Zitronensaft zu greifen. Diese reinigen Dein Mähne ohne sie zu belasten.

Kauf-Tipp:

Wenn Du nicht komplett auf eine Spülung verzichten magst, empfehlen wir Dir den konzentrierten Greendoor Conditioner Bar, der ganz ohne Plastik und ohne Silikone daherkommt.

Rezept: Deine eigene Spülung

Du brauchst:

  • 1 Liter Wasser
  • Den Saft einer Zitrone

Wirkt wahre Wunder gegen sprödes Haar, juckende/fettende Kopfhaut und sorgt für mehr Glanz! Einfach vermengen und über Dein Haare gießen. Nach der Haarwäsche versteht sich.

Haarkur

Hier gibt es eine Vielzahl an Angeboten, egal, ob in Form von festen Kuren, die der Spülung oder dem festen Shampoo zum Verwechseln ähnlich sehen oder der cremigen Variante, sodass Du nicht auf das Gewohnte verzichten musst … Hauptsache befreit von Plastik. Cremige Haarkuren in hübschen Glasgewändern gibt es vor allem online. Abgesehen davon kannst Du Deine Haarkur auch selbst machen! Hierfür benötigst Du nur etwas Honig und Olivenöl oder ganz simpel Kokosnussöl. Kleiner Tipp: Trage das Öl oder die Kur wie gewohnt nach der Haarwäsche auf, wickle Deine Haare in ein warmes Handtuch und lasse alles über Nacht einwirken. Das intensiviert die Wirkung.

Kauf-Tipp:

Hier findest Du eine Auswahl an verschiedenen Bio-Haarölen.

Rezept: Haarkur

Du brauchst:

  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig

So geht’s:

  1. Das Kokosöl zum Schmelzen bringen (das passiert schon ab einer ziemlich niedrigen Temperatur).
  2. Anschließend den Zucker und danach das Olivenöl unterrühren. Das wars auch schon. Das Öl macht Deine Haare geschmeidig und pflegt sie, der Honig sorgt für eine gehörige Portion Glanz.

Duschgel

Feste Körperseife ist auch hier die allerbeste Alternative, wobei wir kurz bemerken wollen, dass man es mit der Reinlichkeit nicht übertreiben sollte. Und da wir das Gefühl von Duschgel so mögen, haben wir dafür ein Rezept rausgesucht.

Kauf-Tipp:

Die Körperseifen von Savion sind zu 100 % mit Pflanzenölen aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt und sind frei von Palmöl. Sie werden in Handarbeit und resourcenschonend hergestellt.

Rezept: Duschgel

Du brauchst:

  • 50 Gramm Pflanzen- oder Kernseife
  • 500 Milliliter destilliertes Wasser
  • 2 EL Kokosöl (oder Hanföl)
  • Etwas Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl oder Maisstärke

So geht’s:

  1. Seife (wie so oft) kleinraspeln oder in kleine Stücke schneiden.
  2. Jetzt das Wasser langsam erhitzen (die Kernseife darf gerne schon dazu).
  3. Sobald eine Lauge entstanden ist und das Wasser vollkommen mit der Seife vermengt ist, kommt das Pflanzenöl ins Spiel.
  4. Danach so lange Stärke hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Haltbarkeit beträgt 2 Wochen.

Tipp: Öle, Honig oder Kräuter pimpen euer Duschgel noch etwas auf.

Peeling

Zucker und Kaffee sind hervorragend dafür geeignet, Dir Dein Peeling selbst anzurühren. Wir favorisieren ganz klar den Kaffee, denn die in ihm enthaltenen Öle sorgen dafür, dass Dein Körper noch eine Spur weicher wird. Einfach in kleinen kreisenden Bewegungen das Kaffeepulver auf deinem Körper verteilen. Wer keine Lust auf die Sauerei hat, greift zur Peeling-Bürste oder dem Peeling-Handschuh, aus Holz versteht sich. Diese sind auch sehr nachhaltig im Vergleich zum Standardpeeling in dem meistens Mikroplastik enthalten ist. Abgesehen davon gibt es auch noch Peeling-Seifen.

Kauf-Tipp:

Mit dem Peeling von Provida mit braunem Zucker und Zitrone kannst Du Deine Haut mit gutem Gewissen sanft schrubben.

Rezept: Peeling

Du brauchst:

  • – 6 EL Kaffee oder Kaffeesatz
  • – Kokosöl

So geht’s:

Creme Dich mit dem Öl ein und trage anschließend den Kaffee auf. Nun verreibst Du ihn in kreisenden Bewegungen. Nach dem Abspülen bemerkst Du in jedem Fall einen gehörigen Unterschied.

Badezusatz

Hier lautet das Stichwort Öle oder Du kannst Dir Deine eigenen sprudelnden lecker duftenden Badebomben herstellen.

Kauf-Tipp:

Das Schaumbad mit Bio-Jojobaöl und Atlantik-Meersalz von Greendoor.

Rezept: Badezusatz

Du brauchst:

  • 2 Tassen Zitronensäure
  • 2 Tassen Natron
  • 1 Tasse Speisestärke
  • 1 Tasse Kokosöl
  • 20 Tropfen Öl (Orange, Vanille, Lavendel, was Dir beliebt)

So geht’s:

  1. Vermenge Stärke, Natron und Zitronensäure in einer großen Schüssel.
  2. Lass das Kokosöl schmelzen und füge das ätherische Öl hinzu.
  3. Jetzt gibst Du nach und nach das Öl zur Natronmischung, bis die Masse an nassen Sand erinnert und mit etwas Druck zusammenhält.
  4. Zum Schluss presst Du die Badebomben-Mischung in Förmchen und lässt sie mindestens für 24 Stunden an der Luft trocknen.

Rasur

Rasierer

Der Einwegrasierer darf nach dem Aufbrauchen der letzten Klinge gerne in den Müll wandern. Viel besser ist es, auf einen Rasierer aus rostfreiem Edelstahl zurückgreifen. Der spart sich jedes Plastik und sieht auch noch viel schicker aus. Hinzukommen weniger Hautirritationen, denn die klassischen Rasierer sind qualitativ zig Mal hochwertiger als jeder Rasierer mit vier, fünf oder sogar sechs Klingen. Weniger ist auch hier definitiv mehr, auch wenn die Werbung uns gerne vom Gegenteil überzeugen will.

Kauf-Tipp:

Der Merkur 23C wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und ist bis heute an Qualität nicht übertroffen.

Rasierschaum

Ein wahres Allroundtalent ist das Kokosöl, es ist uns schon diverse Male begegnet und das wird es auch weiterhin. So auch in diesem Fall. Doch es gibt noch mehr Optionen und die heißen: Rasierseife, -creme, -öl oder Aloe-Vera-Gel. Nun hast die Qual der Wahl. Wenn Du Dich gar nicht mehr entscheiden kannst, hilft Dir vielleicht unsere Empfehlung. Trommelwirbel … Es ist das Kokosöl! (Wer hätte das gedacht bei unserer anfänglichen Lobeshymne?) Grund dafür ist, dass Du es direkt auftragen kannst und es die unumgänglichen kleinen Verletzungen, die mit der Rasur nun mal entstehen, sofort versorgt.

Kauf-Tipp:

Falls Du nicht so auf Kokos-Geruch stehst, probier doch mal diese vegane Rasierseife mit fair gehandelte Bio-Sheabutter. Bei der Rasur einfach die nasse Haut mit der Seife einreiben, sodass ein leichter Film auf der Haut entsteht. Danach wie gewohnt rasieren und anschließend mit Wasser abspülen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Verpackung ist biologisch abbaubar und erzeugt somit keinen überflüssigen Müll.

Haut & Haar

Ohrenstäbchen

Wieder eine unmöglich einfache Gelegenheit, um auf Plastik zu verzichten. Nutze einfach Ohrenstäbchen aus Bambus oder Papier. Zum Reinigen Deiner Ohren empfehlen wir Dir den medizinischen Ohrenreiniger nach Langenbeck. Mit diesem besteht keine Gefahr, dass sich ein Ohrenschmalzpfropf bildet, durch seine optimierte Form und mit Hilfe von leichtem Drehen lässt sich das Ohrensekret einfach und gefahrlos entfernen.

Kauf-Tipp Ohrenstäbchen:

Diese recyclebare Bambus-Wattestäbchen mit Kopf aus Bio-Baumwolle kommen in einer plastikfreien Dose bei Dir an.

Kauf-Tipp Ohrenreiniger:

Mit diesem wiederverwendbaren Ohrenreiniger aus Metall holst Du noch das letzte Bisschen Schmalz aus Deinem Gehörgang.

Cremes/Öle

Glastiegel sind nicht ganz so verbreitet, wie man es manchmal annimmt. So auch im Fall der Cremes. Dafür gibt es von Diaderma die Karottencreme im Glas und sie leistet eine fantastische rundum Pflege inklusive Lichtschutzfaktor. Du solltest bloß etwas mit der Menge aufpassen, denn die Creme sorgt für eine leichte Gelbtönung, das kann sogar noch als ein Hauch von Farbe interpretiert werden. Aber eben nicht, wenn man sich fingerdick damit einschmiert. Ansonsten ist es wieder das Multitalent Kokosöl, das uns überzeugt. Übrigens: Viele Öle sind recht teuer, dafür aber auch sehr ergiebig. Passend zur Karottencreme, empfehlen wir das Karottenöl. Eine wunderbare Methode, Deine Haut zu verwöhnen.

Gesichtsreinigung

Auch hier ist die Seifen ein großes Thema. Zum Beispiel eine aus Teebaumöl, das ist ja ohnehin schon für seine reinigende Wirkung bekannt. Warum also nicht in fester Form? Doch aufgepasst! Gerade Teebaumöl ist für viele Allergiker keine gute Option. Solltest Du Verdacht schöpfen dagegen allergisch zu sein, ist es besser, Du hältst Rücksprache mit Deinem Arzt. Sobald es um die Gesundheit geht, ist Plastik ausnahmsweise willkommen. Und noch ein kleiner Ratschlag: Die Marke Dr. Hauschka finden wir ganz wunderbar, weil sie vegan, frei von Tierversuchen und fair ist. Ein weiterer Pluspunkt: Die Marke bietet auch medizinische Produkte an und verpackt einen Teil ihres Sortiments in Glas. Deshalb empfehlen wir sie Dir gerne weiter.

Kauf-Tipp Gesichtsseifen:

Auf sauberkunst.de findest Du eine gute Auswahl verschiedener Gesichtsseifen.

Kauf-Tipp Reinigungsmilch:

Die Reinigungsmilch von Dr. Hauschka ist ganz sanft zu Deinem Gesichts. Zudem ist sie laut Hersteller recht universell einsetzbar: Man kann damit Make-up entfernen oder sie als Rasiercreme verwenden.

Wattepads

Tagtäglich landen morgens und abends tausende Wattepads im Mülleimer (hoffentlich nicht im Klo, aber da können wir nicht sicher sein), deshalb ist es ein großer Fortschritt sich hier umzugewöhnen, weil hier wahnsinnig leicht, wahnsinnig viel Müll eingespart werden kann. Verzichten musst Du keinesfalls. Stattdessen gibt es jetzt waschbare Abschminkpads aus Stoff, die man mehrfach verwenden kann. Sobald sie eine gewisse Muffigkeit erreicht haben, kommen sie in die Waschmaschine. Danach sind sie wie neu und die Prozedur beginnt von vorn.

Kauf-Tipp:

Mit den waschbaren Abschminkpads von EcoYou kannst Du die ca. 1.500 Wattepads pro Jahr einsparen, die jede Frau durchschnittlich nutzt.

Trockenshampoo

Das kannst Du Dir geradezu verboten schnell selbst anrühren. Alles was Du brauchst sind Speisestärke, Natron und etwas Zimt. Im Rezept, das wir anschließend verlinken wird Kakao statt Zimt verwendet. Aber von einer lieben Freundin habe ich den Zimt-Tipp bekommen. Das finde ich persönlich besser, weil es weniger beschwert als der fettende Kakao. Aber überzeuge Dich gerne selbst: https://selbstgemachtes.net/trockenshampoo-selber-machen/

Kauf-Tipp:

Mit diesem Trockenshampoo in Puderform machst Du Deine Haare im Handumdrehen wieder frisch. Dabei besteht es aus rein natürlichen Inhaltsstoffen, ist plastikfrei und kommt ganz ohne schädliche Treibgase aus.

Deo

Wir lieben Deo-Creme! Denn diese lässt sich herrlich mühelos selbst machen. Wieder mit dabei ist unser Alleskönner das Kokosöl. Es ist die Grundlage unserer favorisierten Deo-Creme. Das Rezept findest Du gleich im Anschluss.

Kauf-Tipp:

Die Kräutermagie Deo-Creme im Glas gibt es in verschiedenen wohlduftenden Sorten.

Rezept: Deo-Creme

Du brauchst:

  • 12 Teelöffel Natron
  • 10 Teelöffel Stärke
  • 7 Teelöffel Kokosöl
  • 5 Teelöffel Sheabutter
  • 10 Tropfen ätherisches Öl Salbei

So geht’s:

  1. Die öligen Zutaten bei geringer Hitze langsam schmelzen und ein wenig abkühlen lassen.
  2. Danach das Natron mit einem Mixer in feines Pulver verwandeln.
  3. Anschließend die nassen und trockenen Zutaten miteinander vermengen.

Nicht wundern! Das Deo ist am Anfang etwas flüssiger, das ändert sich nach spätestens 24 Stunden. Und noch ein kleiner Tipp: Die kleinsten Mengen reichen aus, um Dich vor Schweiß und Geruch zu schützen.

Haargel/Haarwachs

Einen natürlichen Haarfestiger in Form von Haarwachs im Glastiegel gibt’s hier. Die kleine Manufaktur aus Bayern bietet gleich mehrere Vorteile, Du kannst heimische Produkte unterstützen und alles ist zu 100 % natürlichen Ursprungs. So wie bei uns. Kein Wunder, dass wir das gut finden. 😉

Rezept: Haarspray

Du brauchst:

  • Wasser
  • Zucker
  • Sprühflasche

So geht’s:

Vermenge Wasser und Zucker, letzterer sollte gut aufgelöst sein. Es gilt die einfache Gleichung: Mehr Zucker = mehr Halt. Und das wars auch schon.

Damenhygiene

Intimpflege

Hier gilt: Weniger ist mehr. Im Vergleich zur Haut ist das Vagina-Milieu viel saurer. Durch Intim-Deos, -cremes und -seifen wird es zerstört, was den falschen Bakterien den Weg bahnt. Allerdings möchtest Du womöglich etwas für Deine Schambehaarung tun. Diese pflegst Du entweder mit Kokosöl oder mit dem fur oil. Das soll mit dem enthaltenen Teebaumöl auch gegen eingewachsene Haare vorgehen.

Tampons

Die beste Alternative ist die Menstruationstasse. Diese besteht aus Silikon, ist sehr weich und formbar, sodass sie viel Blut auffangen kann. Wem das nicht geheuer ist oder sie aus anderen Gründen nicht benutzen kann oder will, sollte auf Biotampons zurückgreifen. Die sind immerhin fair gehandelt und ungebleicht.

Kauf-Tipp Tampon:

Die Tampons von Happy Mona enthalten 100% Bio-Baumwolle. Sie sind frei von chemischen Zusatzstoffen und in Papier verpackt.

Kauf-Tipp Menstruationstasse:

Bei lunette findest Du Ausführungen in verschiedenen Größen und Farben. Außerdem erhältst Du auf der Seite alle wichtigen Infos zur Anwendung.

Slipeinlagen

Da diese für den täglichen Gebrauch herhalten, ist es wunderbar, zukünftig auf wiederverwendbare sprich waschbare Baumwollbinden zurückzugreifen. Eine Charge bestehend aus vier Binden, die mithilfe eines Druckknopfes verschlossen werden, gibt es in verschiedenen Farben bereits ab 15 Euro. Außerdem kannst Du aus unterschiedlichen Größen wählen und sie Deinen Bedürfnissen anpassen, für leichte bis starke Perioden oder den Alltag. Alles umweltfreundlich, weil nachhaltig, versteht sich.

Fazit

Du siehst, es gibt so viele sehr einfache Wege etwas zu verändern und nochmal, weil es uns einfach sehr, sehr wichtig ist: Es muss nicht alles von jetzt auf gleich sein. Deshalb nimm Dir einen Bereich vor und denke bitte nicht, Du solltest alle Sachen aus Plastik wegwerfen, um neu zu beginnen oder aus anderen Gründen. Noch schlimmer als Plastik ist es, Plastik wegzuwerfen. Wir hoffen, dass wir Dir ein paar Inspirationen geliefert haben und Dich ein wenig abgeholt haben in und mit diesem Thema. Wir freuen uns schon, Dich auf unserer plastikfreien Reise weiterhin mitzunehmen. Das nächste Mal geht es in die Küche, auch dort lässt sich vieles verändern. Hab eine gute Zeit und pass auf Dich auf!

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