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Richtig Fasten: Eine kompakte Anleitung für gesunden Verzicht

Der heutige Aschermittwoch leitet die 40-tägige Fastenzeit ein, die bis Ostern andauert. Diese Tradition mit religiösen Wurzeln nehmen heutzutage viele zum Anlass, um Verzicht zu üben: Auf Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol, manche nehmen auch eine Auszeit von Fernsehen oder Facebook von Schimpfwörtern oder Plastik. Wir zeigen dir wie Fasten funktioniert.

 

Richtig Fasten heißt „zur Ruhe kommen“

Aber warum solltest du eine Zeit lang bewusst verzichten, auf schlechte Gewohnheiten etwa, oder sogar „richtig“ Fasten, also für eine gewisse Zeit freiwillig auf Nahrung verzichten? In unserer schnelllebigen Zeit, in der viele Dinge parallel ablaufen, verlieren wir oft den Blick fürs Detail, den Augenblick oder sogar das Wesentliche. Fasten ist eine wunderbare Möglichkeit um einen Gang runterzuschalten und wieder in Balance zu kommen.

 

Eine klassische Heilfastenkur besteht aus Wasser und ungesüßtem Tee. Häufig wird diese modifiziert angeboten und du darfst dich täglich auf eine kleine Portion Obst oder Saft, Gemüsebrühe, Molke oder Getreidebrei freuen. Die Kalorienzufuhr liegt während der Fastentage bei ungefähr 500 kcal pro Tag.

 

Richtig Fasten: So geht’s

Fasten besteht nicht nur aus „nichts essen“. Der Nahrungsverzicht ist dabei nur eine Komponente, die begleitet wird von den Dingen, die uns gesund halten: Bewegung und Entspannung. Die Vorbereitungs- und die Aufbauphase sind dabei sehr wichtig. Möchtest du zu Hause fasten, ist eine Zeit von 5-10 Tagen üblich. In einer Klinik unter ärztlicher Aufsicht kannst du auch länger fasten.

1. Vorbereitungsphase

Die Zeit, in der du dich aufs Fasten vorbereitest, dauert zwischen einer Woche und einem Tag, je nachdem wie viel Zeit du dir dafür nehmen willst und einrichten kannst. In dieser Zeit lässt du bereits Genussmittel wie Kaffee, Alkohol, Nikotin aber auch Süßigkeiten, übermäßig Zucker und Fett weg. Idealerweise stimmst du dich mit der ein oder anderen Entspannungsübung mental auf das Kommende ein. 

2. Fastenphase – Viel Trinken

Ausreichend zu Trinken ist die Basis des Fastens. 2-3 Liter kalorienfreie Flüssigkeit (Wasser, ungesüßter Kräutertee) sollten es sein. Je nach gewählter Methode kommen beispielsweise Gemüsebrühe, Obstsaft, Molke oder Milch und Brötchen dazu.

3. Fastenphase – Bewegung

Bewegung an der frischen Luft tut immer gut. Während des Fastens ist sie besonders wichtig um den Stoffwechsel zu aktivieren, Muskelmasse zu erhalten und dem Jojo-Effekt entgegenzuwirken. Such dir sanfte Aktivitäten aus – lange Spaziergänge oder ruhige Yogaeinheiten etwa.

4. Fastenphase – Entspannung

Zur-Ruhe-Kommen ist ein wichtiger Bestandteil des Fastens. Gönn dir Zeit mit dir, lass deine Sorgen, Stress und den Alltag außen vor und schenke dir Zeit, die dir guttut: Lesen, Meditieren, Autogenes Training, Tagebuchschreiben…

5. Aufbauphase

Traditionellerweise beißt du zum Fastenbrechen in einen Apfel. Der wird dir so gut schmecken wie noch nie zuvor. Bewahre dir dieses Gefühl. Baue deine Kost langsam auf und verzichte so lange es geht auf Genussmittel, Alkohol und Koffein, Fettiges, Süßes, Salziges. Falls du generell schon über eine Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung nachgedacht hast, ist jetzt die ideale Gelegenheit dazu!

6. Aufbauphase – Lebensmittel

Die ersten 2-3 Tage solltest du nur leichte Kost zu dir nehmen: kleine Mahlzeiten, basierend auf Gemüse. Dein Magen muss sich nach einer Ruhephase nun langsam wieder daran gewöhnen, reguläre Mengen an Nahrung zu verdauen. Vermeide Blähendes, benutze leichtverdauliche Lebensmittel wie Zucchini, Pastinaken, Kürbis, Kartoffeln oder Gurken und lass Alkohol und Koffein weg. Kohlenhydrate (Gemüse, Obst, Getreide, Reis…) werden nach dem Fasten gut vertragen, große Mengen an Fett und Eiweiß hingegen können Bauchschmerzen, Krämpfe oder Blähungen verursachen.

 

Eine Cleanse Kur – Fasten „light“

Wenn du dir das klassische Heilfasten mit einem kompletten Nahrungsverzicht für dich selbst nicht vorstellen kannst, könnten eine unserer Cleanse Kuren eine attraktive Alternative für dich sein. Du nimmst je nach Kurvariante unterschiedlich viele Säfte, Shots und Suppen in bester Bio-Qualität zu dir und sorgst dafür, dass dein Körper für einige Tage deutlich entlastet wird. Gleichzeitig stärkst du Geist und Körper, weil du ihn ausschließlich mit gesunden, wenig verarbeiteten, veganen Lebensmitteln versorgst. Für das Wohlbefinden während der Kur ist es wichtig, auch warme Mahlzeiten zu dir zu nehmen, deshalb haben wir drei wunderbar stärkende, leckere Suppenvarianten kreiert. Aufgrund der großen geschmacklichen Vielfalt ist die Cleanse Kur einfach durchzuhalten. Du wirst mit einem leichten, neuen Körpergefühl belohnt.

 

Aus unserer eigenen Erfahrung können wir euch noch folgenden Tipp mit auf den Weg geben:

Mit Gleichgesinnten funktioniert das Fasten noch deutlich besser. Suche Dir am besten eine Freundin oder eine Gruppe, mit der du das Fasten gemeinsam planst. Das steigert deine Motivation und das Durchhaltevermögen!

 

Unsere neuen Kuren

Passend zur Fastenzeit haben wir unser Sortiment erweitert und bieten euch zwei neue Fastenkuren an, um die Motivierten unter euch bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.

Die „Variety“-Kur ist ideal für alle, die beim Fasten nicht auf Abwechslung verzichten mögen. Ein bunter Mix aus Säften, Shots und Suppen sorgt dafür, dass bei der Fastenkost keine Eintönigkeit aufkommt. So bleibt trotz reduzierter Kalorienzufuhr auch bei Feinschmeckern die Motivation hoch.

In der Fastenzeit nicht auf die wohlige Wärme im Bauch verzichten? Unsere „Soupy“ ist die richtige Cleanse für alle Suppenliebhaber, die hier dreimal täglich auf ihre Kosten kommen. Die enthaltenen Ballaststoffe sind für eure Darmflora ein wahrer Segen. Abgerundet wird das ganze durch eine erfrischende Kombination aus Säften und einem Shot.





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