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Welcher Fasten-Typ bist Du?

Die christliche Fastenzeit hat bereits begonnen, aber für einen Einstieg in das Thema Verzicht ist es nie zu spät. Fasten kannst Du rund ums Jahr. Du musst Dich nur entscheiden, worauf Du verzichten möchtest: Fasten im klassischen Sinn, nur dem geliebten Süßkram den Rücken zukehren oder das treue Smartphone mal beiseitelassen? Vielleicht willst Du auch lieber mal eine Zeit lang auf Genussmittel wie Alkohol und Tabak verzichten? Damit Du nicht verzweifelst, stellen wir Dir ein paar der beliebtesten Optionen vor, geben Dir hilfreiche Tipps und verraten, was Du während des Verzichts gewinnst.

 

Die Fasten-Typen

Saftfasten - eine Heilfastenmethode

Schon länger braucht es für das Fasten keinen religiösen Hintergrund, auch die Wissenschaft hat inzwischen die heilende Wirkung anerkannt. Es wurde nachweislich bestätigt, dass der Nahrungsverzicht eine Menge Gutes bereithält. So hilft er dabei, Dich vor chronischen Krankheiten wie Rheuma und Arthritis zu schützen, Demenz vorzubeugen oder Dein Gewicht zu halten. Ein weiterer Pluspunkt: während der Blutdruck sinkt, steigt Deine Stimmung.

Falls Du Dich zu der harten Sorte zählst, ist diese Variante genau das Richtige für Dich. Denn im Gegensatz zu Dir, wird Deine Nahrung nicht nur weich, sondern ausschließlich flüssig sein.  Neben den frischen Obst- und Gemüsesäften sind Wasser, Tee und Gemüsebrühe erlaubt. Du musst Deine Fastenzeit mit ein bis zwei Entlastungstagen vorbereiten, in denen bereits auf Genussmittel und schwere, fettige Kost verzichtest. Trotz der anfänglichen Umgewöhnung, wird Dein Körper es Dir mit viel Energie danken, denn die frischen Säfte versorgen ihn mit Vitaminen, Mineralien und Enzymen. Dabei solltest Du natürlich darauf achten, dass Deine Saft-Auswahl von bester Qualität ist: Achte darauf, welche Zutaten in Deinen Saft kommen und wie diese verarbeitet wurden. Bei Säften, die aus Haltbarkeitsgründen erhitzt wurden, ist bereits ein Großteil der wichtigen Inhaltstoffe zerstört worden. Zudem solltest Du Deine Vitamine natürlich nicht in Kombination mit Pestiziden zu Dir nehmen, was den gesundheitlichen Vorteil direkt wieder zunichte machen würde: Hier kannst Du nur mit Bio-Zutaten wirklich sicher sein und solltest lieber etwas mehr in Dein leibliches Wohl investieren. Dein Säure-Base-Haushalt und Immunsystem werden jubeln und Du wirst wieder voll im Saft stehen. Wenn das Saftfasten Dir eine Nummer zu strikt erscheint, weil Du nicht auf die wohlige Wärme einer richtigen Mahlzeit verzichten willst, sind vielleicht Suppen die richtige Ergänzung für Deinen Speiseplan. Auf diese Weise versorgst Du Deinen Körper mit Ballaststoffen, ohne auf feste Lebensmittel zurückgreifen zu müssen. Dieses "Saftfasten Plus" ist gerade für Anfänger eine ideale Möglichkeit, sich an die Materie heranzutasten. Wichtig ist nach der Fastenphase den Körper mit Aufbautagen langsam wieder an feste Kost zu gewöhnen. Ein guter Zeitpunkt, die Ernährung dauerhaft gesünder zu gestalten.

Zuckerfrei

Das Schleckermäulchen in Dir mag bei dem nächsten Satz genervt die Augen verdrehen, aber wir wissen es alle: Zucker ist ungesund. Natürlich ist das Maß entscheidend, trotzdem haben viele nur wenig Ahnung davon, dass in nahezu jedem Nahrungsmittel eine Unmenge Zucker steckt und wie verflucht süß eine Tomatensauce aus der Tüte sein kann. Damit Du den ursprünglichen Zustand herstellen kannst und bewusster mit Zucker umgehst, kannst Du Dich an dieser Fastenart versuchen. Übrigens dreht es sich hier nicht nur um raffinierten Zucker, auch alle anderen Zuckeralternativen (bis auf frisches Obst) sind ein Tabu. Vermutlich denkst Du jetzt schon vor lauter Stress an den nächsten Schokoriegel … für diesen Fall ist es gut sich eine Alternative zu überlegen, um den Heißhunger zu bremsen. Ein Glas Zitronenwasser oder auch ein Kaugummi können schon wahre Wunder bewirken. Außerdem wirst Du schnell entlohnt, weniger Zucker bedeutet schönere Haut und ein geringeres Risiko an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken.

Smartphone-Verzicht

Vermutlich liest Du diesen Artikel gerade jetzt auf Deinem treuen Wegbegleiter und wir hoffen inständig, dass Du währenddessen nicht gegen eine Wand rennst. Und da wären wir schon beim Punkt Achtsamkeit. Nicht nur in Bezug auf andere, auch in Bezug auf Dich. Wie willst Du noch etwas wahrnehmen, wenn Dein Blick stets am Display hängt? Und wer weiß, was Dir schon alles entgangen ist? Eine ältere Person, die beim Tragen ihrer Einkäufe Hilfe braucht, ein nettes Lächeln oder ein besonders schmucker Regenbogen. Es gibt noch etliche Beispiele und Gründe, ein besonders guter ist die Zeit. Stell Dir vor, was Du alles machen könntest – und dann tue es bitte auch. Beweise Dir und Deinen Mitmenschen, dass Du smarter bist als Dein Telefon. 

Genussgift-Fasten

Wer bei Alkohol und Zigaretten zumindest vorübergehend auf die Vollbremse tritt, gönnt seiner Leber und Lunge eine wohlverdiente Erholungsphase. Du bist ein Fan von Glimmstängel, Feierabend-Bierchen oder dem abendlichen Glas Rotwein? Dann ist diese Art des Fastens auch die ideale Möglichkeit für einen selbstkritischen Test: Wie schwer fällt es Dir, auf die Drogen Nikotin und Alkohol zu verzichten? Dass diese Laster unserer Gesundheit schaden ist nun wirklich kein Geheimnis. Andererseits stellen sie für viele ein liebgewonnenes Entspannungsritual dar. Deswegen kann es sinnvoll sein, sich die gesundheitlichen Vorteile des Genussmittel-Fastens bewusst vor Augen zu führen. 

Schon nach einer Woche Alkohol-Abstinenz wirst Du merken, wie Deine Leistungsfähigkeit steigt und Deine Schlafqualität zunimmt. Deine Leber wird entlastet und hat Zeit, sich der Verstoffwechselung von Fetten zu widmen. Diese Effekte wirst Du nicht nur spüren, man kann sie Dir auch ansehen! Und zwar in erster Linie an einer glatteren und reineren Haut. Zudem hat Alkohol fast genauso viele Kalorien wie Fett. Also reduzierst Du mit jedem Getränk auch Deine Energiezufuhr, was sich schon bald auf der Waage bemerkbar machen wird.

Wenn Du mit dem Rauchen aufhörst, profitiert Dein Körper davon umgehend. Schon eine halbe Stunde nach der letzten Zigarette normalisieren sich Puls und Blutdruck, während Deine Durchblutung sich verbessert. Die beschleunigte Alterung der Haut wird gestoppt und als Bonus frieren Deine Hände und Füße nicht mehr so schnell. Schon bald wirst Du merken, wie sich Dein Geschmacks- und Geruchssinn verbessern, Deine Wahrnehmung wird intensiver. Die Regeneration der Lunge wird bei starken Rauchern länger dauern als ein paar Wochen. Allerdings klingt “Zigaretten-Fasten” auch deutlich weniger bedrohlich als dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Du dahingehende Pläne hast, schaffst Du mit diesem kleinen Psycho-Trick vielleicht den ersten Schritt in Dein neues Leben.





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