Hinter den Kulissen: Besuch in der HPP-Anlage

Wir haben uns ent­schie­den, unse­ren Green Drink durch ein Hoch­druck­ver­fah­ren, das soge­nannte High-​​Pressure Pro­ces­sing (HPP), halt­bar zu machen. Warum? Weil es in unse­ren Augen aktu­ell die inno­va­tivste und scho­nendste Methode ist, die Halt­bar­keit und Fri­sche unse­res Green Drinks zu ver­län­gern, ohne die wert­vol­len Vit­amine und Nähr­stoffe zu ver­lie­ren. Aber dazu gleich mehr…

Unsere erste große Test­pro­duk­tion unter „Echt­be­din­gun­gen“ stand an und wir waren alle gespannt, ob es in der Pra­xis so funk­tio­nie­ren würde, wie wir unser das in der Theo­rie aus­ge­dacht hat­ten. Um es vor­weg­zu­neh­men: hat es natür­lich nicht ;-). Bis um 2 Uhr nachts haben wir in der Küche gestan­den und den Hoch­leis­tungs­mi­xer ordent­lich gefor­dert, um den Ter­min bei unse­rer HPP-​​Anlage hal­ten zu kön­nen. Auf die Minute genau sind wir mit unse­rem Küh­l­auto auf den Hof gefah­ren, Punkt­lan­dung!

Die Anlage ist beein­dru­ckend, obwohl sie gar nicht so groß ist wie gedacht. Und es ist ziem­lich kalt, weil natür­lich die Kühl­kette sämt­li­cher dort lagern­der Pro­dukte nicht unter­bro­chen wer­den darf. Vor der HPP-​​Behandlung wird die Tem­pe­ra­tur und ein paar wei­tere Dinge gecheckt. Alles top, es kann los­ge­hen.

Unsere Fla­schen wer­den in eine neon­grüne, gelö­cherte Röhre gelegt und auto­ma­tisch in eine mit Was­ser gefüllte Druck­kam­mer gefah­ren. Was nun pas­siert, ist fas­zi­nie­rend und unspek­ta­ku­lär zugleich. Für ein paar Minu­ten ver­schwin­den die Fla­schen in der Maschine. Man beob­ach­tet den Druck­auf­bau via Moni­tor und sieht den Bal­ken in rasen­der Geschwin­dig­keit stei­gen. Was pas­siert in die­sem Moment genau? Der Was­ser­druck, der auf die Fla­schen ein­wirkt, wird auf knapp 6000 bar erhöht. Es wird also ein 6 x! grö­ße­rer Druck erzeugt als am tiefs­ten Punkt des Welt­mee­res, dem Maria­nen­gra­ben. Dort herr­schen in einer Tiefe von ca. 11.000 Kilo­me­tern rund 1070 bar. Das ist wirk­lich unvor­stell­bar, wenn man sich über­legt, was schon ein Auto­rei­fen bei nur 2,3 bar aus­hal­ten muss.

Was bewirkt dabei der Druck bei unse­rem Green Drink? Uner­wünschte Bak­te­rien hal­ten dem Druck im wahrs­ten Sinne des Wor­tes nicht stand und wer­den zer­stört. Ohne Hitze, ohne Zusätze – ein rein phy­si­ka­li­sches Phä­no­men. Das Beson­dere dabei: die Vit­amine und Nähr­stoffe „über­le­ben“. Der Green Drink sieht 1: 1 aus wir vor der HPP-​​Behandlung und noch viel wich­ti­ger: er schmeckt 1:1 so wie zuvor. Jeder von uns kennt den gro­ßen Unter­schied zwi­schen einem frisch gepress­ten O-​​Saft und einem aus der Fla­sche. Hier bleibt sozu­sa­gen „frisch gepresst“ „frisch gepresst“. Ein wei­te­rer Vor­teil: die Halt­bar­keits­dauer des Green Drink erhöht sich deut­lich, so dass unser Pro­dukt nicht umge­hend ver­zehrt wer­den muss, son­dern min­des­tens 2 Wochen nach Aus­lie­fe­rung noch frisch ist und schmeckt. Auf diese Weise bekom­men wir ein siche­res, gesun­des und lecke­res Pro­dukt für Euch. Klingt über­zeu­gend? Ist es auch! Ein­zi­ger Wer­muts­trop­fen ist die Ver­wen­dung von PET-​​Flaschen. Wir hät­ten sehr gerne aus Nach­hal­tig­keits­grün­den Glas ver­wen­det. Das funk­tio­niert bei die­sem Ver­fah­ren aber lei­der  nicht, da das Glas unter dem Druck zer­bers­ten würde. Wir hal­ten aber die Augen und Ohren offen nach wei­te­ren Inno­va­tio­nen im Bereich Halt­bar­ma­chung.

Happy neh­men wir unsere ers­ten Fla­schen aus der Röhre her­aus. Fla­sche, Ver­schluss und Inhalt. Alle Teile haben die Anfor­de­run­gen gemeis­tert. Wir düsen anschlie­ßend freu­dig wie­der Rich­tung Frank­furt, um unsere Test­kun­den mit unse­rer ers­ten Charge zu beglü­cken.

Auch Lust bekom­men auf einen Green Drink? Na dann hier lang und

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